Systemarchitektur

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Systemarchitektur
Technische Infrastruktur
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Projektstand

Zur Wahrung der Autonomie und Datenhoheit der einzelnen Hochschulen wurde eine hierarchisch verteilte Data-Warehouse-Architektur mit autonomen Vertrauensbereichen konzipiert, welche die zugrunde liegende Managementstruktur im Hochschulwesen abbildet:

  • Auf der untersten Managementebene unterstützt ein Data Warehouse die jeweilige Fakultät bei der internen Koordination der Hauptprozesse "Lehre und Studium" sowie "Forschung". Hierzu werden anonymisierte Informationen über Studierende und Prüfungen sowie Daten zu Publikationen angeboten.
  • Die mittlere Ebene umfasst ein Data Warehouse für das Hochschulmanagement. Dieses basiert auf anonymisierten Daten zum "Personalmanagement" und zur "Mittelbewirtschaftung". Ferner enthält es aggregierte Daten zu den Bereichen "Lehre und Studium" und "Forschung" aus den darunter liegenden Data-Warehouse-Systemen der Fakultäten.
  • Das Data Warehouse des Staatsministeriums auf der obersten Managementebene beinhaltet aggregierte, konsolidierte und damit vergleichbare, anonymisierte Daten über alle Hochschulen des Landes.

Mit dieser Architektur ist es möglich, sowohl den individuellen Informationsbedarf der einzelnen Hochschulen als auch des Bayerischen Staatsministeriums zu berücksichtigen. Darüber hinaus kann auf jeder Ebene ein detailliertes Berechtigungskonzept ausgestaltet werden. Über das hochschulspezifisch angepasste Standardberichtssystem hinaus unterstützt diese Architektur zusätzlich eine performante Ausführung von Ad-hoc-Berichten.

Jedes einzelne (Teil-) Data Warehouse stellt nach klassischem Verständnis ein eigenständiges Data Warehouse dar. Auf jeder Ebene können externe Datenquellen einbezogen werden. Eine solche externe Datenquelle kann auch ein Data Warehouse einer höheren oder der gleichen Ebene sein. Jedes (Teil-) Data Warehouse kapselt ein lokales Data Warehouse gemäß dem Prinzip der Objektorientierung und stellt Schnittstellen zu den Data Warehouses vor- und nachgelagerter Ebenen zur Verfügung. Diese Architektur besitzt folgende wünschenswerte Merkmale:

  • Datenunabhängigkeit zwischen den Data Warehouses unterschiedlicher Ebenen; Erhöhung der Flexibilität hinsichtlich der strukturellen Anpassung einzelner Data Warehouses.
  • Möglichkeit der zeitlichen Entkopplung der Aktualisierung der einzelnen Data Warehouses. Zum Beispiel kann das Data Warehouse der Hochschule in größeren Zeitabständen aktualisiert werden als das einer Fakultät.
  • Unterstützung vertrauensbasierter Schnittstellen zwischen den einzelnen Data Warehouses durch Offenlegung ihrer Spezifikationen. Dies ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Akzeptanz eines Data-Warehouses-Systems für Hochschulen.
  • Möglichkeit des sukzessiven Aufbaus des Data-Warehouse-Systems. Zum Beispiel kann das Data Warehouse der Hochschule auch bereits dann eingerichtet werden, wenn noch nicht alle Data Warehouses der Fakultäten aufgebaut sind.

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